Alentejo

Alentejo

Erleben


Rund um den Stausee von Alqueva

Der Alentejo bietet beste Voraussetzungen für einen aktiven und naturnahen Urlaub. Die faszinierende Landschaft lädt zu Wanderungen, Radtouren und  Ausritten ein. Auch ohne Radwege sind die kleinen Gemeindestraßen bestens für Fahrradtouren geeignet. Flüsse, Stauseen und die Küste ermöglichen unterschiedliche Wassersportaktivitäten. Die Strände sind einzigartig, das phantastische Klima, erlaubt allen, die die Höhe suchen, ihrer Leidenschaft bei Fallschirmspringen, Gleitschirm- und Ultraleichtflügen, oder Ballonfahrten zu frönen.

In dem wasserarmen Alentejo hat die Staumauer von Alqueva, die im Guadiana zwischen Moura und Portel errichtet wurde, den größten von Menschenhand geschaffenen See Europas entstehen lassen. Eine gewaltige Wasserfläche breitet sich über 250 Quadratkilometer und mehr als 80 Kilometer des ehemaligen Flusslaufs aus, wobei die Ufer mit ihren unzähligen Buchten eine Länge von 1160 Kilometern erreichen. Zu dem Staudammkomplex  gehört noch ein zweiter, weiter südlich bei Pedrógão errichteter Damm, der Açude de Pedrogão, der von der Brücke zwischen Pedrógão (Vidigueira) und Moura gut zu sehen ist.

Der See hat eine Landschaft von überraschender Schönheit geschaffen, die in der Welt ihresgleichen sucht. Das ist einerseits der alentejanischen Landschaft mit ihren unzähligen Olivenbäumen, Kork- und Steineichen zu verdanken, andererseits dem reichen kulturellen Erbe der Festungsorte, die hier im Grenzgebiet über Jahrhunderte eine schützende Rolle spielten.

Wer mit dem Auto oder Fahrrad unterwegs ist, sollte auf jeden Fall das gesamte Gebiet um den „Großen See" erkunden. Unterkünfte sind reichlich vorhanden und die Straßen bieten immer wieder malerische Ausblicke. Am rechten Ufer sollten Sie unbedingt den kulturell besonders interessanten Orten Juromenha, Alandroal, Terena, Monsaraz und Portel einen Besuch abstatten, am linken Ufer den Orten Mourão und Moura.

Von eher symbolischem Charakter ist ein Ausflug in das neu errichtete Dorf Aldeia da Luz - das ursprüngliche ist  als einziger Ort den Fluten des Alqueva-Stausees zum Opfer gefallen- und der Besuch des dortigen Museums, das  wertvolle Erinnerungen an das ehemalige Dorf und den Guadiana hütet.

Was Sie hier unternehmen können:
Die Zahl der Freizeitanbieter vor Ort, die Wassersportaktivitäten anbieten, ist inzwischen schon beachtlich. Das Angebot reicht von Sportfischerei, denn im See leben verschiedene Fischarten, darunter der beliebte Forellenbarsch, von Ausflügen im Kanu oder in kleinen Motorbooten, von mehrtägigen Kreuzfahrten bis zu der in Portugal einmaligen Vermietung von Hausbooten für mindestens zwei und maximal zwölf Personen. Darüber hinaus kann man Sportangelboote, motorisierte Flöße, Kanus und Kajaks, Segelboote, Freizeityachten und Windsurfbretter mieten.

Auch in der Luft bietet sich mit Flügen im Hubschrauber oder Kleinflugzeug und Ballonfahrten Gelegenheit für spannende Erlebnisse.An Land werden organisierte Ausflüge angeboten, die Sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, zu Pferd, in Kutschen oder Geländewagen in malerische Landschaften führen.

Wer sich alleine auf den Weg machen will, findet in der Umgebung einige ausgewiesene Wanderwege. Drei empfehlenswerte Pfade, die sich im Kreis Alandroal befinden, sind der PR1 „Rota do Giro" (Beginn an der Kirche Nossa Senhora da Consolação 4,5 km, mittlerer Schwierigkeitsgrad), der PR2 „Pedra Alçada" (Beginn am Gemeindeamt von Aldeia de Pias, 9 km, mittlerer Schwierigkeitsgrad) und der PR3 „Passeios pelo Campo" (Beginn beim Friedhof von Terena, 11 km, mittlerer Schwierigkeitsgrad) . Weitere Informationen finden Sie unter www.cm-alandroal.pt

Eine Reihe weiterer Wege sind vor allem im Bezirk Reguengos de Monsaraz in Planung. Schon begehbar ist der „Percurso do Telheiro" der an dem schönen Dorfbrunnen beginnt. Erkundigen Sie sich bitte bei den Touristeninformationen der Region nach aktualisierten Informationen.


Der Naturpark von Noudar
Noudar liegt zwar nicht direkt an den Ufern des „Großen Sees", aber ein Abstecher lohnt sich auf jeden Fall, wegen der Burg, wegen des berühmten Schinkens von Barrancos und wegen seines Naturparks. Er wurde als Ausgleich zu den durch den Bau des Stausees von Alqueva bedingten negativen Umwelteinflüssen errichtet und soll modellhaft  die Integration von Naturschutz, umweltschonender Landwirtschaft und sanftem Tourismus fördern. (www.parquenoudar.com)

Der Park besitzt  Steineichenwälder, die vielen Vogelarten, darunter vor allem Raubvögeln und Geiern, Lebensraum bieten und ist Teil des europäischen Netzwerks Natura 2000.

Die Parkverwaltung hat drei Naturpfade unter thematischen Gesichtspunkten angelegt und  entsprechendes Informationsmaterial ausgearbeitet: den „Trilho Geológico-Mineiro", den kurzen Spazierweg „O Monte" und  „A Estrada", die einen guten Eindruck von der landschaftlichen Beschaffenheit des Parks vermitteln.

Sie können zu Fuß oder mit dem Fahrrad, auf eigene Faust, in Begleitung eines Führers oder mit Hilfe eines digitalen Führers erkundet werden.

Auf der Rückfahrt in Richtung Moura sollten Sie in Amareleja vorbeifahren, wo sich die größte Solaranlage der Welt befindet.

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Zeit zum Glücklichsein
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