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Castelo de Vide gehört zu den Orten im Alentejo, die für Geschichte und Tradition stehen und wird auch als „alentejanisches Sintra" bezeichnet. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Reise durch die Zeit. Besichtigen Sie die architektonischen Sehenswürdigkeiten, die Herrenhäuser aus dem 19. Jahrhundert und ihre Gärten, die gotischen Portale, die Kirchen und das Judenviertel.
Nicht weit davon, in Portalegre, sollten Sie dem Museum für Wandteppiche einen Besuch abstatten, das seinem Begründer, dem Industriellen Guy Fino gewidmet ist. Die Sammlung umfasst Reproduktionen von Werken von Almada Negreiros, Maria Keil, Julio Pomar und Vieira da Silva.
Am Ufer des Tejo führt ein Holzsteg am Fluss entlang von der Badestelle in Alamal bis zur Brücke von Belver mit der gleichnamigen Burg als Kulisse.
Versuchen Sie die kulinarischen Spezialitäten von Portalegre, vor allem die Würste.
Angelfreunde kommen an den Stauseen von Maranhão und Montargil in der Nähe von Ponte de Sor auf ihre Kosten. Wenn Sie gerne jagen, sollten Sie unbedingt nach Sousel fahren.
Fahren Sie nach Süden und probieren Sie in Elvas eine Sericaia, eine mit Zimt bestreute Eiercreme. Ganz in der Nähe liegt Estremoz, eine Stadt mit barocken Bauelementen. Hier beginnt die Marmorroute. Marmor findet sich in dieser Gegend in Palästen, Kirchen, Herrenhäusern und einfachen Häusern, ja sogar in Dorfkneipen und auf Straßen.
Nächste Station ist Borba, das ebenfalls an der Marmorroute liegt. Da hier außerdem ein wunderbarer Wein angebaut wird, ist der Ort auch unverzichtbarer Bestandteil der alentejanischen Weinroute. In Vila Viçosa sind die Marmorfassaden der Kirchen, die Klöster Convento dos Agostinhos und Convento das Chagas und vor allem der prachtvolle Herzogspalast zu besichtigen. Wer sich für Kunsthandwerk interessiert, dem seien die Teppiche von Arraiolos empfohlen, Naturfreunde können den Umweltpfad von Cabrela und Monfurado bei Montemor-o-Novo entlangwandern.
Ein Halt in Évora, einer Stadt voller Geschichte und Sehenswürdigkeiten ist unumgänglich.
Verkosten Sie die exzellenten Weine von Redondo und fahren Sie weiter nach Granja / Amareleja, Moura, Reguengos de Monsaraz und Vidigueira, die alle ebenfalls an der Weinroute liegen.
Auf der Freskenroute sind in Einsiedlerkapellen, Kapellen und Kirchen von Viana do Alentejo, Alvito und Cuba Fresken zu bewundern, die aus dem Zeitraum des 15. bis 19. Jahrhundert stammen. Machen Sie einen Abstecher nach Beja und besichtigen Sie die „Königin der Ebene" und ihr bemerkenswertes Kulturerbe. Auf diesem Weg erschließt sich Ihnen die Möglichkeit, den Cante, den a capella Gesang des Alentejo kennenzulernen und seine Lieder, die von Traurigkeit, Einsamkeit, Liebe und von der Arbeit auf den Feldern handeln.
In Küstennähe, zwischen der Atlantikküste und der Sadomündung, wartet im Tróia Resort ein Golfplatz mit 18 Löchern auf Sie.
Wenn Sie es lieber etwas ruhiger haben, sollten Sie einen Ausflug auf einer der ehemaligen Salzgaleonen machen, die einst den Sado befuhren. Auf der Fahrt durch das faszinierende Naturschutzgebiet der Sadomündung bis zu den auf Pfählen errichteten Molen von Carrasqueira machen Sie Bekanntschaft mit Delphinen und kommen an Spuren römischer und phönizischer Zivilisation vorbei.




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