Alentejo
Kulinarisch genießen
Im Alentejo versteht man sich aufs Essen und Trinken. Die Ess- und Trinkkultur ist unauflöslich mit Geselligkeit, Gastfreundschaft und Festlichkeiten verbunden. Es heißt, dass im Hause eines wahren Alentejaners, sei er arm oder reich, der Tisch jederzeit gedeckt ist. Dass dies der Wahrheit entspricht, erhöht den Reiz dieser kulinarischen Entdeckungsreise um einiges. Auch wenn die Qualität der kulinarischen Spezialitäten und der Weine immer mehr Besucher anlockt, gehören diese weiterhin – Gott sei Dank – zu dem ganz normalen Alltag der Gegend. Deshalb können wir Ihnen nur empfehlen, sich für ein paar Tage als Bewohner des Alentejo zu fühlen!
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Sie sind aus dem Leben im Alentejo nicht wegzudenken. Wenn man sich am Abend an den immer gleichen Orten zu einem Schwätzchen bei einem Glas Wein trifft, gehören sie selbstverständlich dazu. Ein Tellerchen Grieben, gegrillte Paprika, im Holzofen gebratene Lammköpfe, Schweinsohren, Presskopf, Leber mit Koriander, Möhren in Olivenöl und Knoblauch, gebratene Pilze, Krakensalat, Stockfisch mit Kichererbsen, die Liste ist unaufhörlich. Unverzichtbar sind auf jeden Fall die kleinen, frisch zubereiteten Schnecken, die „Meeresfrüchte aus dem Stroh" deren Duft nach frisch gepflücktem Oregano an Sommerabenden die Luft erfüllt. |
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Manche dieser Köstlichkeiten werden in den Restaurants auch als Vorspeisen serviert, auch wenn man sie deshalb kaum als „Petisco" bezeichnen kann. Die Zeiten, als sich eine reine Männergesellschaft in der Dorfschenke zu ihrem „Petisco" traf, während die Frauen zu Hause die Kinder versorgten und das Abendessen zubereiteten, sind endgültig vorbei. Auch junge Leute, selbst die, die dem Fast Food nicht abgeneigt sind, entdecken ihre Vorliebe für die Genüsse der regionalen Küche. Irgendwo ein „Petisco" zu sich zu nehmen, gehört zu den Erfahrungen, die Sie um keinen Preis missen sollten. |





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