Alentejo

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Im Dritten Jahrtausend

Wer  auf den Spuren der Geschichte in den Alentejo reist, wird diesen auf Schritt und Tritt begegnen. Es gibt hier eine solche Fülle von herausragenden, überall sichtbaren Zeugnissen,  dass es bei einem ersten Besuch schwerfallen kann, eine Auswahl zu treffen. Sollte das der Fall sein, raten wir Ihnen, unseren Empfehlungen zu folgen und Sie werden dem ganz besonderen Zauber des Alentejo allerorten begegnen.

Die zeitgenössische Architektur belebt Stadt und Land mit schlichten, minimalistischen Gebäuden, die in den Grundzügen an die Charakteristiken der ländlichen Architektur anknüpfen und sich harmonisch in die Landschaft einfügen.

Wir machen nun einen Sprung bis in die heutige Zeit und lassen Entwicklungen wie die Neugotik, die Eisenstrukturen, die mit dem Bau der Eisenbahnen im Landesinnern Einzug erhielten, die Bewegungen der Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts oder die monumentale Architektur, die die Diktatur Salazars den „Estado Novo" kennzeichnet, beiseite.

Die mit Kacheln geschmückten Bahnhöfe sind sehenswert und auch ein zu seiner Zeit zukunftweisendes Ereignis soll hier nicht  unerwähnt bleiben: 1919 wurde in Évora der erste Verein zum Schutz des Kulturerbes gegründet. Die Gruppe Pró-Évora setzte sich damals schon weitsichtig gegen die Zerstörung der Stadtmauer ein, schlug vor, eine Reihe von Gebäuden unter Denkmalschutz zu stellen und führte die Säuberung des herrlichen, damals unter Schutt versteckten Kreuzgangs der Kathedrale durch.   

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann man im Alentejo mit der Sanierung der historischen Stadtzentren, die dem heutigen Besucher ein interessantes Nebeneinander von Geschichte und Gegenwart präsentieren. Altes wurde instand gesetzt, Kulturdenkmälern wurden neue Aufgaben zugewiesen und so ihr Zerfall verhindert, aber auch Neues wurde geschaffen. Zeitgenössische Bildhauer wurden damit beauftragt, Plätze und Parks mit ihren Werken zu verschönern, aus der Hand renommierter Architekten stammen  neue Stadtviertel, kulturelle Einrichtungen, Kirchen, Weinkellereien oder Privathäuser.  Zeitgenössische Architektur, die im Wesentlichen an die Charakteristiken der ländlichen Bauweise anknüpft, belebt Städte und das an sich eher konservative Land mit minimalistischen, schlichten Bauwerken, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen.

Herausragende Beispiele dafür sind die Sozialwohnungen des Stadtviertels Malagueira in Évora, und die  Weinkellerei Adega Mayor in Campo Maior, beides Entwürfe des Architekten Siza Vieira, das Kunstzentrum in Sines aus dem Atelier Aires Mateus, das Fluvarium in Mora des Ateliers Promontório Arquitectos,  der Weinkeller Adega da Herdade do Rocim in Cuba von Carlos Vitorino und völlig unerwartet die Pfarrkirche in dem winzigen Dorf Albergaria dos Fusos der Architekten Victor Figueiredo und Jorge Filipe Pinto.

Auch die Skulpturen von João Cutileiro in Évora oder das in einem Barockgebäude aus dem 18. Jahrhundert untergebrachte Museum für zeitgenössische Kunst in Elvas sind interessante Zeugnisse der heutigen Zeit.

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Zeit zum Glücklichsein
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