Alentejo
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Wer auf den Spuren der Geschichte in den Alentejo reist, wird diesen auf Schritt und Tritt begegnen. Es gibt hier eine solche Fülle von herausragenden, überall sichtbaren Zeugnissen, dass es bei einem ersten Besuch schwerfallen kann, eine Auswahl zu treffen. Sollte das der Fall sein, raten wir Ihnen, unseren Empfehlungen zu folgen und Sie werden dem ganz besonderen Zauber des Alentejo allerorten begegnen.
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Die Zeit der römischen Herrschaft im Alentejo beginnt im 2. Jahrhundert v. Chr. und endet mit dem Fall des Reiches im 5. Jahrhundert n. Chr. Zahlreiche Einflüsse sind aus dieser Zeit und über spätere Epochen hinweg in unterschiedlichen Lebensbereichen erhalten geblieben. Erwähnt seien Bergbau, Latifundien mit luxuriösen, reich dekorierten Villen, Keramikherstellung, Salzgewinnung, Fischsalzereien und Schiffsbau, aber auch Festungen, Tempel, Brücken, gepflasterte Straßen, Heiligtümer, Theater, Staudämme und Aquädukte. Ebenfalls von den Römern stammt die Verwaltungsstruktur der Gemeinden der „Municipia" (portugiesisch: município) und natürlich Latein, als Ursprung der portugiesischen Sprache. |
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Baudenkmäler aus dieser Epoche sind innerhalb und außerhalb vieler Stadtzentren zu finden und sollten in Ihre Reiseroute aufgenommen werden. Auf der Strecke Marvão – Alter do Chão – Monforte sind die Civitas von Ammaia in S. Salvador de Aramenha, Marvão, die Brücke von Vila Formosa an der Straße Monforte – Ponte de Sor, die Villa de Torre Palma an der Straße Monforte – Cabeço de Vide und das Museologische Zentrum der Madalena-Kirche in Monforte sehenswert. In Évora sollten Sie die Stadtmauer mit römischen, westgotischen und arabischen Elementen, den Römertempel, die Thermen am Rathaus, den Bogen Dona Isabel der römischen Stadtmauer, den Stadtpalast Casa de Burgos im Stadtzentrum mit seinen römischen Ausgrabungen, außerhalb der Stadt die Thermen der Villa de Tourega an der Straße Évora – Alcáçovas besichtigen. In Beja sind aus dieser Epoche neben den Stadtoren von Évora und Avis die gewaltigen Kapitelle am Regionalmuseum und das Römische Museum in der Sembrano-Straße, wo sich außerdem bedeutende Spuren aus der Eisenzeit befinden, geblieben. Zwischen Beja, Castro Verde und Mértola sind die Villa von Pisões an der Straße Beja – Aljustrel in der Nähe von Penedo Gordo, das Öllampenmuseum in Castro Verde und das Römische Museum in Mértola erwähnenswert. An der Atlantikküste sind die archäologische Ausgrabungsstätte von Miróbriga in Santiago do Cacém und die Cripta Arqueológica do Castelo in Alcácer do Sal die sich unter dem ehemaligen Kloster von Aracoeli befindet von Interesse. |





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